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Der Kurhausgarten

Der Kurhausgarten

Der Kurhausgarten wurde 1842/43 in Verbindung mit dem ersten Homburger Kurhaus angelegt. Heute prägen die Anlage Gestaltungen aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Geschichte nach oben

Der Düsseldorfer Gartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe entwarf 1842 den Kurhausgarten. An der Kurhausterrasse entstand eine gut 1,5 Hektar große Grünanlage mit kleinteilig geschwungenen Formen. Lauschige Sitzplätze, schattige Bäume, Blumenschmuck und Freiluftkonzerte erfreuten die Gäste. Umgestaltungen folgten, als in nördlicher Verlängerung des Kurhausgartens ab 1854 der Landschaftspark nach einem Entwurf des Preußischen Gartendirektors Peter Joseph Lenné entstand. Dieser verband den umfriedeten Kurhausgarten über eine doppelläufige Treppenanlage und einen Fontänenplatz an der Kaiser-Friedrich-Promenade mit den großzügigen neuen Parkanlagen. Der Frankfurter Gartenkünstler Philipp Siesmayer zentrierte den Kurhausgarten ab 1911 auf eine ruhige Rasenfläche und betonte den Blick vom Kurhaus über das Fontänenbecken in den Lenné-Park. Der zweimalige Neubau des Kurhauses - in den 1950er und 1980er Jahren - führte zu weiteren Veränderungen, insbesondere in den Randbereichen des Kurhausgartens.

Aktuelle Situation nach oben

Die ursprüngliche Ausdehnung des Kurhausgartens ist im Wesentlichen erhalten. Das innere Gestaltungskonzept prägen heute die Planungen Philipp Siesmayers ab 1911. Im Zentrum dominiert die annähernd ovale Rasenfläche – umgeben von einem Rundweg, der zu den Garteneingängen leitet. Mächtige Platanen und einzelne alte Linden sind Dokumente der Gestaltung von Weyhe und Lenné. Sie flankieren die große Rasenfläche, über welche der Blick vom Kurhaus bis in den Lennéschen Landschaftspark reicht. Am Schwedenpfad ist die Gartenumfriedung aus einem Sandsteinsockel mit eisernem Staketenzaun erhalten.

Auch an der Kaiser-Friedrich-Promenade sind noch Reste der historischen Zaunanlage vorhanden. Sie wurden restauriert und die Umfriedung einschließlich einer neuen Treppenanlage 2012 und 2014 nach historischem Vorbild wieder hergestellt.

Auf der Grundlage des Parkpflegewerks wurde die dreigliedrige Toranlage am Schwedenpfad freigestellt, der Eingangsbereich an der Ecke Kaiser-Friedrich-Promenade /Ludwigstraße neu gestaltet und die Rahmenpflanzungen entlang der Kaiser-Friedrich-Promenade neu angelegt.

In Erinnerung an seine Besuche in der Homburger Spielbank 1867 steht seit 2014 im Kurhausgarten eine von dem Künstler Nikolai Karlychanow geschaffene Figur des Dichters Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881).

© Stadt Bad Homburg v.d.Höhe
Schmuckbeet Kurhausgarten 2019 | © Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

Ziele nach oben

Der denkmalgeschützte Kurhausgartens ist den Zielen des Parkpflegewerkes entsprechend zu erhalten. Ein Schwerpunkt wird weiterhin in der Pflege und Entwicklung der Gehölze und den der Rahmenpflanzungen des Gartens liegen.
Darüber hinaus wird die Wiederherstellung der ehemaligen Umfriedung an der Ludwigstraße angestrebt.

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